Unsere Kandidaten




Eva Eigenberger
efa-Liste Platz 1
„Ich ernte, was ich sähe.“
Dieses Motto ist für Eva Eigenberger das Leitmotiv schlechthin. Sowohl im eigentlichen Wortsinn wie im übertragenen.
Die 53-jährige kümmert sich deshalb sowohl im Privaten wie im Beruflichen leidenschaftlich und liebevoll um Pflanzen. Ein noch junges Pflänzchen ist ihre seit zwei Jahren bestehende Selbständigkeit als eine von zwei „Blumenhexen“ in Donauwörth. Ihre jahrzehntelange Erfahrung als Floristin kann sie in ihr Geschäft in der Sonnenstraße in Donauwörth hervorragend einbringen. Seit 26 Jahren wird sie außerdem von der IHK als Prüferin für die Abschlussabsolventen der Floristik berufen. Seit nunmehr drei Jahren koordiniert sie die darüber hinaus die Prüfer.
Vor 13 Jahren ist die gebürtige Ehingerin wieder in die Region gezogen, im schönen Allmannshofen hat sie eine neue alte Heimat gefunden. Hier am Ort engagiert sich Eva seit 2016 als zweiter Vorstand des Kameraden- und Soldatenvereins.
„Ich stehe an dieser Stelle für Tradition, organisiere mit den anderen Mitgliedern im Verein Jubiläen und Feste für die etwa 80 Mitglieder. Natürlich gehören auch Beerdigungen und Gedenken zu diesem sehr schönen Ehrenamt.“
Auch in ihrer Freizeit säht und erntet Eva gerne, ihr großer, gut organisierter Garten versorgt sowohl sie und ihren Mann als auch ihre sieben Hühner und den Hahn.
„Nachhaltigkeit liegt mir an dieser Stelle sehr am Herzen. Das Verarbeiten von Ernte und Lebensmitteln, dabei alten Traditionen wie Einwecken und Einkochen folgen, ist mir wichtig. Alles verarbeiten, nichts verschwenden, das bedeutet für mich gelebte Nachhaltigkeit. Notfalls koche ich aus den Resten sogar meinen Hühnern etwas Leckeres.“
Im Alltag hat Eva Eigenberger immer ein Ohr für ihre Kunden und ihre Freunde.
„Da geht es oft um Banales, das muss auch nicht immer das Große sein, ich bin sehr empathisch. Ich höre oft, das ist Stärke und Schwäche zugleich, aber ich sehe nichts Schwaches darin, sich für andere Zeit zu nehmen.“
Eva liebt es, mit Freuden einen schönen Sommerabend auf der mediterran gestalteten Terrasse mit Pool oder im Winter in ihrer gemütlichen Hütte zu verbringen. Auch hier schätzt sie die Geselligkeit.
Sowohl Beruf als auch Freizeit drehen sich um Organisieren, Planen, und darum, im Hintergrund die Fäden zu ziehen. Hier sieht sich Eva auch in der Arbeit im künftigen Gemeinderat:
„Ich muss nicht unbedingt an vorderster Front stehen: Nach Edward N. Lorenz kann der Flügelschlag eines Schmetterlings ja bekanntlich einen Orkan auslösen, oder, um bei meinem Motto zu bleiben: Auch kleine Ideen können für Allmannshofen große und nachhaltige Effekte haben.“
Josef Reiter
efa-Liste Platz 2
Garten- und Waldarbeit. Neben Fitness sind das die Hobbies von Josef Reiter, wenn er sich allein von der Arbeit erholen möchte. Ansonsten findet man Josef auch in der Freizeit gesellig unter vielen Menschen. Unzählige Festivals und Konzerte hat Josef schon besucht und sich über die Jahrzehnte ein wertvolles Wissen erarbeitet, das er mit Bands und Musikern gerne teilt.
„Die musikalische Weiterentwicklung dieser Talente liegt mir sehr am Herzen. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie aus Newcomern schließlich etablierte Größen in der Szene werden.“
Wie aus kleinen Ideen große Dinge werden können, hat Josef auch bei der Mitgestaltung der efa gesehen: Vom ersten Interview (LINK) bei der AZ über das Interview als Bürgermeisterkandidat auf dieser Infoseite (LINK) bis hin zur Vorstellung der Kandidaten (LINK) bei der Augsburger Allgemeinen stand er zu seiner Person und seinen Ideen ausreichend Rede und Antwort.
„Als Bewerber um den Posten als Gemeinderat ist mein Herzensthema ganz klar der Hochwasserschutz. Das sollte eines der allerersten Dinge sein, die der neue Gemeinderat nach der Wahl in Angriff nimmt.“
Der gebürtige, 56-jährige Allmannshofer arbeitet als Chemikant und sorgt zudem bei der Werksfeuerwehr als Atemschutzträger und Maschinist für Sicherheit. Am Wochenende übernimmt Josef Reiter gerne auch die Bereitschaftsdienste und ist damit jederzeit bereit, für andere schnell und unkompliziert einzuspringen.








Thomas Strehle
efa-Liste Platz 3
Mit 55 Jahren blickt er auf einen Lebensweg zurück, der von technischem Sachverstand, Ausdauer und großem ehrenamtlichem Engagement geprägt ist. Schon früh war für ihn klar, dass er Dinge nicht nur verstehen, sondern auch gestalten möchte. Mit 18 Jahren begann er in München seine Ausbildung bei der Deutschen Bahn zum Kommunikationselektroniker in der Fachrichtung Informationstechnik. Technik bedeutete für Thomas von Anfang an mehr als Theorie – sie war und ist die Grundlage, um Ideen in die Praxis umzusetzen.
Bereits mit 22 Jahren übernahm er Verantwortung für seinen ersten eigenen Fertigungsbereich. Es folgte die Weiterbildung zum staatlich geprüften Elektrotechniker in der Fachrichtung Informationstechnik mit Doppelabschluss in Energie- und Automatisierungstechnik. Rund zehn Jahre später setzte er noch einen drauf: Den Abschluss zum Geprüften Technischen Betriebswirt (Master Professional of Business Administration) absolvierte er in weniger als einem Jahr – in Rekordzeit. Technik und Betriebswirtschaft zusammenzudenken, Prozesse zu verbessern und Innovationen voranzutreiben, wurde zu seinem Markenzeichen. Mehrere von ihm angemeldete Patente unterstreichen seinen Erfindergeist und seinen Anspruch, neue Lösungen zu entwickeln.
Über viele Jahre arbeitete er in einem internationalen Team mit enger Zusammenarbeit mit Japan. Unterschiedliche Arbeitskulturen, Präzision und Innovationsfreude prägten seine berufliche Entwicklung. Heute ist er Assistent der Geschäftsleitung, übernimmt Sonderaufgaben und führt neue Fertigungstechnologien ein. Herausforderungen geht er strukturiert, lösungsorientiert und mit einem klaren Blick für das Machbare an.
Neben dem Beruf spielte das Ehrenamt stets eine zentrale Rolle. Als langjähriges Mitglied der Wasserwacht übernahm er Verantwortung – bis hin zum Leiter der Kreiswasserwacht. Fast 15 Jahre lang engagierte er sich zudem im Sommerurlaub beim Zeltlager des Jugendamtes Günzburg, zunächst als Wasserwachtler, später als Betreuer. Für ihn bedeutet Gemeinschaft, füreinander da zu sein und Verantwortung zu übernehmen – besonders für junge Menschen.
Disziplin und Teamgeist lernte er schon früh beim Wasserball mit fünf Trainingseinheiten pro Woche. Sport war für ihn immer mehr als Ausgleich – er war Lebensschule. Heute lebt er seinen Ehrgeiz im leistungsorientierten Schwimmen weiter. Zehn Kilometer am Stück sind Ausdruck seines persönlichen Mottos: „living in the fast lane“.
Angekommen ist er längst in Allmannshofen. Dort genießt er seinen Garten und das Leben vor Ort. Beim Bau seines Hauses zeichnete er die Pläne selbst und setzte große Teile eigenhändig um – von der Sanitärinstallation über Elektroarbeiten und Innenausbau bis hin zu Pflasterarbeiten. Handwerkerrechnungen kennt er nicht, denn was ansteht, wird selbst gemacht. Für ihn gehört es dazu, Dinge nicht nur zu planen, sondern auch tatkräftig umzusetzen.
Was all diese Stationen verbindet, ist seine Haltung: neugierig bleiben, Verantwortung tragen und Dinge aktiv gestalten. Für ihn entsteht Fortschritt dort, wo Engagement, Fachwissen und Gemeinschaftssinn zusammenkommen.
Doris Abele
efa-Liste Platz 4
„Haus, Rarität, Alleinlage“- durch dieses Inserat wurden Doris und Christian Abele auf die Klause in Allmannshofen aufmerksam. Eigentlich waren sie lange auf der Suche nach einem Bauernhof, haben sich dann jedoch im Jahr 2004 in die Klause verliebt.
Mit der Übernahme dieses geschichtsträchtigen Allmannshofer Anwesens hat Doris auch die Örtlichkeit für die Feier des Moritz-Patroziniums übernommen, wohl beinahe jede Allmannshoferin und jeder Allmannshofer hat sich oben an der Moritz-Kapelle schon Weißwurst, Kaffee und Kuchen schmecken lassen.
Seit ihrer Ausbildung zur Arzthelferin, die Doris im Jahr 1986 begonnen hat, arbeitet sie seit nunmehr 40 Jahren in Praxen verschiedener Fachrichtungen. Ihre Zusatzqualifikationen (beispielsweise Endoskopie, Radiologie) führten sie unter anderem sogar kurz über eine Tierarztpraxis, seit sieben Jahren arbeitet sie in Teilzeit wieder bei einer hausärztlichen Allgemeinarztpraxis.
Durch die Teilzeit hat Doris auch die nötige Zeit, ausgiebige Runden mit ihrem Hund Ninjo zu drehen. Dadurch hat sie ihr Ohr immer am Puls der Zeit. Bei Gesprächen nimmt sich Doris kein Blatt vor den Mund und ist für ihre direkte und geradlinige Art bei ihren Freunden und Bekannten beliebt. Auch ihre Hilfsbereitschaft und Verlässlichkeit wird von allen, die sie kennen, geschätzt. Auf sie ist auch Verlass, wenn es um die Pflege des Anwesens mit sämtlichen Nebengebäuden und Flächen geht. Ebenso packt sie mit an, wenn es darum geht, Holz zu machen und alte, unsichere Bäume aus dem Bestand zu nehmen.
Hege und Pflege kennt Doris nicht nur beruflich, sondern auch privat. Neben Hund Ninjo kümmert sie sich auch noch um zwei Vögel und zwei Katzen. Besuch bekommt sie regelmäßig auch von Füchsen und Rehen.
„Wir pflegen sehr viele Freundschaften, viele schon seit 30 Jahren oder länger. Wir laden unsere Freunde auch gerne zu uns ein, von hier oben aus haben wir eine bombige Aussicht auf die Schmutter und ins Lechtal, nachweißlich war hier oben während der Römerzeit schon ein Burgstall.“
Ihre Heimatverbundenheit zeigt sich nicht zuletzt dadurch, dass die gebürtige Bonstetterin zeitlebens den Westlichen Wäldern treu geblieben ist.
„Wir haben so viele Sehenswürdigkeiten in Allmannshofen. Beispielsweise Holzen, Klause, Moritz-Kapelle, Schwaighof, Schatzberg, Jakobsweg, Via Claudia Augusta und viele mehr. Auch Strecken wie Kreuzweg oder Wichtelweg zählen für mich ganz klar dazu. Wir haben dafür auch ein Stück Verantwortung, lasst uns neue Wege auf diesen alten Pfaden gehen. Ich glaube, unser Allmannshofen ist stark und innovativ genug, dass wir diese Schätze besser verknüpfen können, und Wanderern, Radfahrern, Bikern und Urlaubern zeigen können, wie schön das hier alles ist. Denn: Ein gut besuchter Weg ist jederzeit die Chance auf eine interessante Begegnung mit anderen.“








Katrin Reif
efa-Liste Platz 5
Mit ihren 35 Jahren hat Katrin Reif bereits in vielen Bereichen Erfahrungen gesammelt. Vom Studium der Volkswirtschaft über die Ausbildung als Journalistin bis hin zu ihrer jetzigen Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Eins haben all diese Lebensschritte gemeinsam: Katrin sammelt gerne neues Wissen und neue Erfahrungen. So zum Beispiel während unzähliger Interviews für die Augsburger Allgemeine, aber auch jetzt noch, wenn sie in der Schule zur Teilhabepädagogin ausgebildet wird. Die offizielle Berufsbezeichnung lautet Heilerziehungspflegerin, das hat aber mit Heilpraktikerin beispielsweise gar nichts zu tun.
“Für mich war immer klar, ich will nah am Menschen arbeiten, ich will mit Menschen arbeiten und so viel wie möglich an alle weitergeben. Nach einem Arbeitstag in Holzen jedenfalls, falle ich abends immer zufrieden und k.o. ins Bett.”
Und wenn sie mal nicht arbeitet, ist ihr auch nicht langweilig. Zuhause hat sie drei Kinder zu versorgen, außerdem sind da auch noch ein paar Tiere, die ihr den Alltag versüßen.
“Ich brauche die Arbeit mit den Händen, ob beim Ausmisten im Tierdreck oder beim Arbeiten mit matschigem Ton, das fühlt sich für mich einfach echt an.”
Was politische Arbeit im Gemeinderat angeht, so weiß sie ganz genau, was auf sie zukommt. Während ihrer Zeit als Redakteurin hat sie viele Sitzungen unterschiedlicher Gemeinden besucht.
“Seither weiß ich, dass jede noch so kleine Entscheidung, die in diesen Gremien gefällt wird, für diejenigen, die es betrifft, unheimlich wichtig ist.”
Das findet man ihrer Meinung nach nur heraus, wenn man nah am Menschen bleibt, allen zuhört und versucht, sich in jeden hineinzuversetzen. Denn wir alle leben unterschiedliche Leben:
“Natürlich wird man nie alle verstehen können. Aber wenn man sich große Mühe gibt, aufmerksam durchs Leben geht und jeden respektiert, dann kann man so viel über andere Menschen und deren Leben lernen.”
Geht es nach ihr, so lebt die Demokratie davon, dass möglichst unterschiedliche Köpfe zusammensitzen, um für einen Ort Entscheidungen zu fällen.
Alexander Schwenk
efa-Listenplatz 6
Der 46-jährige lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern seit 2009 in Allmannshofen.
Nach dem Abitur und seiner verlängerten Wehrdienstzeit hat er sich selbständig gemacht und Leasing-Außendienste sowie Produkt- und Mitarbeiterschulungen vom Kleinbetrieb bis zum Konzern verantwortet. Seit Beginn des Jahres 2025 arbeitet der Business-Trainer im Angestelltenverhältnis für einen führenden Consumer Electronics Hersteller.
Ehrenamtlich hat er unter anderem während der Studienzeit den Ultimate Frisbee Sportkurs geleitet, 2006 errang die Uni Augsburg den dritten Platz bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften. 2007 organisierte er die Deutsche Frisbee Mixed Hallenmeisterschaft mit 24 Teams und über 250 Spielern als Turnierdirektor in Augsburg.
Aktuell ist Alexander Schwenk als Trainer bei der JFG Lech-Schmutter mitverantwortlich für die beiden B-Juniorinnen-Teams.
„Seit meinem sechsten Lebensjahr bin ich in Vereinen. Das allgemeine Engagement und Interesse am Ehrenamt und Vereinsleben lässt gefühlt immer mehr nach, ebenso das politische Interesse. Durch Corona und die aktuelle weltpolitische Lage sind viele Menschen -auch verständlicherweise- mit sich selbst beschäftigt. Das war für mich jedoch ein entscheidender Punkt, selbst wieder aktiver zu werden und mit einer Kandidatur möglichst wieder Impulse für die Dorfgemeinschaft und das Vereinsleben setzen zu können.“




